Fledermäuse (Chiroptera)


Charakterisierung der Aktivität von Fledermäusen mit stationären, automatisierten Detektoren: welches Aktivitätsmaß?

Stationäre, automatisch arbeitende Detektoren für Fledermausrufe liefern große Mengen an Daten: typischerweise werden hunderte oder tausende, manchmal sogar zehntausende Rufsequenzen in einer Nacht aufgezeichnet, die wiederum aus einigen, dutzenden oder hunderten Einzelrufen bestehen. Vor der Auswertung dieser Daten stellt sich immer die Frage, welches Maß für die Aktivität der Tiere am besten geeignet ist. Für jede aufgezeichnete Nacht kommen mehrere Möglichkeiten in Frage.

Team
Alexander Bruckner
Claudia Kubista

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Habitat-, Nahrungs- und Gemeinschaftsökologie Ost-Österreichischer Fledermausarten

Österreichweit findet man 28 verschiedene Fledermausarten, wobei alle diese Arten unter strengem gesetzlichem Schutz stehen. Einige von ihnen gelten darüber hinaus als bedroht und werden in der roten Liste der gefährdeten Arten in unterschiedlichen Gefährdungskategorien geführt. Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen, die diese Tiergruppe an ihre Lebensräume stellt, ist es wichtig, möglichst viel über die Lebensweise und Bedürfnisse der einzelnen Arten zu erfahren, um gezielte Managementkonzepte zu ihrem Schutz entwickeln zu können.

Team
Alexander Bruckner
Georg Fritsch
Claudia Kubista

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Die Rolle saisonaler Variabilität für die Effizienz von Surveys temperater Feldermäuse mit stationären, automatisierten Detektoren

Für die ökologische Arbeit an Fledermäusen werden stationäre, automatisiert arbeitende Rufdetektoren immer bedeutsamer. Die Geräte werden meist für eine oder mehrere Nächte im Feld positioniert und zeichnen selbsttätig die Rufe vorbei fliegender Fledermäuse auf. Gerade für Untersuchungen großer Flächen oder für Langzeitstudien (Surveys, Monitorings) ist die Effizienz dieser Detektoren unschlagbar hoch. Ein bislang ungeklärter Aspekt solcher Untersuchungen betrifft die saisonale Variabilität der Fledermausaktivität.

Team
Alexander Bruckner

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Value of urban green spaces in supporting ecological communities

Urbanization transforms natural habitats into fragmented landscapes, leaving urban green spaces as sole remaining habitats. Urban green spaces not only sustain a diverse spectrum of organisms, but also provide important ecosystem services including improving human well-being. We are interested in understanding the ecological value of different types of urban green spaces and elucidate ways to enhance birds and bat diversity. We focus on the city of Vienna as a case study due to its high proportion of green areas per city surface. Understanding the ecological value of urban green spaces will increase our ability to plan, manage, and mitigate impacts of urbanization on ecological communities.

Team
Alexander Bruckner
Wiltrut Koppensteiner
Kristina Ille
Angela Meckel
Thomas Muellner
Marcela Suarez-Rubio

Landschaftskonnektivität

In der heutigen stark veränderten Landschaft stellt die Konnektivität von Landschaften ein zentrales Thema im Naturschutz dar. Insbesondere in fragmentierten Lebensräumen bestimmt die Konnektivität den Anteil der gesamten verfügbaren und für ein Individuum erreichbaren Fläche. Die Verteilung vereinzelter Landschaftselemente (patches) und deren Verfügbarkeit wird für gewöhnlich durch die städtische Entwicklung verändert. Wir wollen untersuchen, ob verbleibende Landschaftselemente in Stadtgebieten für mobile Organismen wie Vögel und Fledermäuse vernetzt sind. Die Ergebnisse werden hochprioritäre Flächen für den Schutz und Korridore für die Aufrechterhaltung der Landschaftskonnektivität als Teil eines grünen Infrastrukturnetzwerkes identifizieren.

Team
Alexander Bruckner
Elisabeth Mair
Frederick Sprick
Marcela Suarez-Rubio

Nominierung des Hkakabo Razi als Weltnaturerbe unter den Kriterien 9 und 10

The Hkakabo Razi Landscape (HRL) is located in the northernmost tip of Myanmar, bordering several important protected areas located in China, India and Myanmar. Comprising the Hkakabo Razi National Park, a planned extension thereof, and the Hponkan Razi Wildlife Sanctuary, the HRL is considered to be the last remaining large functioning ecosystem of the Himalaya. Covering an area of over one million hectares of continuous and undisturbed habitats, ranging from tropical evergreen rain forest to snowcapped mountains, the area is critically important for the survival of many animal communities and species. The Institute of Zoology is supporting the nomination process by providing unique datasets and revising the scientific contributions to support the NWCD in this important process.

Team
Swen Renner

Marcela Suarez Rubio

(in cooperation with NWCD, UNESCO, SNSD, and others)