IWJ - NEWS


Lange Nacht der Forschung 2018

Das Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft (IWJ), vertreten durch Jennifer Hatlauf, Margit Zohmann-Neuberger, Paul Griesberger, Florian Kunz und Gert Niederkofler, hat sich bei der „Langen Nacht der Forschung“ am 13. April 2018 präsentiert.

Am Heldenplatz wurden den BesucherInnen umfassende Informationen zu den Themen Wildtierökologie und Wildtierforschung vermittelt. Neben Präparaten und Anschauungsobjekten, konnten sich Interessierte auch in der VHF Telemetrie üben und über GPS Halsbandsender informieren. Mit Hilfe von Spuren- und Federnrätsel konnte eigenes Wissen getestet und erweitert werden. Im „Science Café“ des Naturhistorischen Museums informierten sich Besucher in gemütlicher Atmosphäre zu dem laufenden Goldschakalprojekt des IWJ und konnten mit der Projektleitung aktuelle Fragestellungen diskutieren.

Der große Andrang spiegelt den Erfolg dieser Veranstaltung wieder.


Sind Rehe wirklich so sesshaft?

Das IWJ beteiligt sich seit Jahren aktiv an der internationalen Forschungskooperation EURODEER. Die in Österreich gesammelten Daten werden im europäischen Kontext gemeinsam von der Gruppe analysiert.
Ein aktueller Beitrag dieser Arbeitsgruppe, unter Mitarbeit von Robin Sandfort, beschäftigt sich mit der Frage ob Rehe ihr Streifgebiet tatsächlich nur im Laufe der Jahreszeiten verlagern. 251 besenderte Rehe, aus fünfzehn europäischen Populationen, wurden dafür untersucht.
Die Studie zeigt, dass Rehe auch innerhalb von Sommer und Winter mehrere kurzzeitige, funktionale Streifgebiete nutzen. Diese Strategie wird besonders deutlich, wenn der Lebensraum räumlich komplex ist und/oder sich unvorhersehbar verändert. Um die zeitliche und räumliche Verteilung der Äsungsqualität vergleichen zu können wurde die per Satellit gemessene Ergrünung der Vegetation (NDVI) herangezogen. Die Anzahl der funktionalen Streifgebiete pro Saison wurde nur minimal von der Variation der Äsungsqualität (NDVI) beeinflusst, nahm aber mit steigender Streifgebietsgröße ab. Die Distanz zwischen den funktionalen Streifgebieten nahm bei größerer Heterogenität und Vorhersagbarkeit der Verteilung der Äsungsqualität, sowie bei steigender Streifgebietsgröße zu.
Rehe nutzen also innerhalb ihres saisonalen Streifgebiets mehrere kleinere funktionale Streifgebiete um flexibel auf lokale Veränderungen der Nahrungsqualität reagieren zu können.

Originalartikel:
Couriot, O., Hewison, M., Saïd, S., Cagnacci, F., Chamaille‑Jammes, S., Linnell, J., Mysterud, A., Peters, W., Urbano, F., Heurich, M., Kjellander, P., Nicoloso, S., Berger, A., Sustr, P., Kroeschel, M., Soennichsen, L., Sandfort, R., Gehr, B., Morellet, N. "Truly sedentary? The multi-range tactic as a response to resource heterogeneity and unpredictability in a large herbivore." Oecologia (2018): 1-4.

Link zum Originalartikel

Rebhuhn-Probekartierung in Wien

Warum sollte ich überhaupt Rebhühner verhören? Wie geht das? Und wo macht es Sinn?

Um diese Fragen zu beantworten, fanden am 23. und 29. März 2018 zwei Probekartierungen statt. Ziel der Kartierungen war es, den JägerInnen aus Wien die Methodik der Kartierung direkt im Freiland zu veranschaulichen und Sie darüber aufzuklären, wann und warum die Erhebungen notwendig sind. Vor allem JägerInnen aus den Wiener Bezirken Floridsdorf und Donaustadt waren anwesend. Darüber hinaus war die Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) bei den Freilandterminen eingebunden. Bei den Begehungen am Fuße des Rendezvousberges im 21. Bezirk konnten viele Fragen geklärt und weitere Maßnahmen diskutiert werden.

Die Probekartierungen fanden im Rahmen des aktuellen Projektes „Das Rebhuhn in Wien“ (Projektleitung: Eva Schöll, MSc.) statt.

Bärinnen behalten Nachwuchs aufgrund des Jagddrucks länger bei sich! Forscher zeigen anhand von Bären in Schweden, wie menschliches Verhalten den Lebensrhythmus von Tieren verlangsamen kann.

Einen auf den ersten Blick paradoxen Effekt der Jagd auf Braunbären in Schweden hat ein Forschungsteam mit österreichischen Beteiligung gefunden. Im Gegensatz zu der Annahme, dass bejagte Tiere sich eher rascher vermehren müssen, behalten dort viele Bärinnen ihren Nachwuchs länger bei sich. Das ist eine Folge der Jagdvorschriften, zeigen die Wissenschafter im Fachblatt "Nature Communications".

Bereits seit Mitte der 1980er-Jahre folgen Forscher vor allem der Entwicklung der schwedischen Braunbär-Population. Im Rahmen des "Scandinavian Brown Bear Project" werden beispielsweise mit Sendern Informationen über die Lebensweise der Tiere gesammelt. Seit dem Ende der 1990er-Jahre ist auch Andreas Zedrosser, der am University College of Southeast Norway und am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der Universität für Bodenkultur (BOKU) Wien tätig ist, an dem Projekt beteiligt.

Daten aus zwei Jahrzehnten zu den Überlebens- und Reproduktionsraten zeigen nun, wie sehr die Jagd das Verhalten der Tiere verändert. In Schweden werden jedes Jahr immerhin rund zehn Prozent der insgesamt etwa 3.000 Braunbären geschossen. Sind sie jedoch im Familienverband unterwegs, dürfen sie nicht gejagt
werden.

Das Wissenschafterteam um die kanadische Forscherin Joanie Van de Walle zeigte nun, welche Auswirkungen dies hat: In der Regel behalten weibliche Bären ihre Jungen eineinhalb Jahre bei sich. Im Verlauf der vergangenen zwei Jahrzehnte nahm aber die Zahl jener Bärinnen zu, die ihren Nachwuchs zweieinhalb Jahre bei sich behielten.
Das verlängerte Kinderhüten hat zur Folge, dass sie weniger Möglichkeiten zur Fortpflanzung haben. Aufgrund der geltenden Jagdbestimmungen überwiegen aber die Vorteile der höheren Überlebensraten für Mutter und Nachwuchs die Nachteile der selteneren Fortpflanzung. Hier werde klar, wie menschliches Verhalten bei Tieren ein eher unübliches Verhalten in relativ kurzer Zeit fördern kann.

"Unsere Studie zeigt, dass Jagdbestimmungen indirekt zu langsameren Lebenszyklen führen kann", schreiben die Wissenschafter. Das sei interessant, da bisher oft beobachtet wurde, wie Jagddruck zu Fortpflanzung in jüngerem Alter führte und Tiere zu einem insgesamt schnelleren Lebensrhythmus nötigte.

(Link zum Atikel - http://dx.doi.org/10.1038/s41467-018-03506-3)

Der Klimawandel treibt Schneehasen in die Höhe

Wenn sich das Klima erwärmt, werden die Lebensräume für den Schneehasen in den Schweizer Alpen kleiner und zerstückelter. Damit dürften die Bestände schrumpfen, legt eine internationale Studie unter Mitwirkung der Universität für Bodenkultur nahe.

Spezialisierte, an das Leben im Hochgebirge angepasste Arten wie der Schneehase sind vom Klimawandel besonders stark betroffen. Wird es dem Schneehasen zu warm, kann er nur in begrenztem Maß in kühlere, höher gelegene Gefilde ausweichen. Tatsächlich dürfte die Fläche an geeignetem Lebensraum für den Schneehasen in der Schweiz bis ins Jahr 2100 im Mittel um ein Drittel schrumpfen, haben Forschende aus der Schweiz (Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL, Universität Bern) und der Universität für Bodenkultur in Wien errechnet.

 Der Lebensraum wird nicht nur kleiner, sondern auch stärker zerstückelt. Dadurch sind die Schneehasenbestände weniger gut vernetzt, was zur genetischen Verarmung führen kann. Insgesamt ist zu erwarten, dass die Zahl der Schneehasen zurückgehen wird, so das Fazit der Studie, die im Wissenschaftsjournal «Global Change Biology» veröffentlicht ist. Sie identifiziert gleichzeitig die wichtigsten Schneehasengebiete der Zukunft, die für die Vernetzung einzelner Populationen und den Schutz der Art entscheidend sind.

Schneehasen im Hitzestress

Das Forscherteam untersuchte den Einfluss des Klimawandels auf die Verbreitung der Art in den Schweizer Alpen anhand von 1046 Schneehasennachweisen aus den Jahren 1990 bis 2013. Dazu modellierten sie die Lage und Ausdehnung der aktuellen sowie der zukünftigen geeigneten Lebensräume anhand verschiedener Klimaszenarien des internationalen Klimarats IPCC. Ob ein Lebensraum für Schneehasen geeignet ist oder nicht, hängt von Faktoren wie Nahrungsverfügbarkeit, Schutz vor Räubern, Hitze und Kälte sowie menschlichen Störungen ab.

 Es zeigte sich, dass vor allem die steigenden Temperaturen in der Fortpflanzungsperiode der Hasen den nutzbaren Lebensraum beeinflusst. An Kälte angepasste Arten können ihre Körpertemperatur in heißen Sommern weniger gut regulieren als wärmeliebende Arten. Sie müssen in kühlere Regionen ausweichen, was aufgrund der sich nach oben verengenden Berge und der schroffen Felswände nur begrenzt möglich ist.

 Die Modellrechnungen ergaben einen Lebensraumverlust von 26% bei einem mittleren und 45% bei einem starken Erwärmungsszenario in der Schweiz. Es zeigten sich aber starke regionale Unterschiede: Der Lebensraumverlust ist in den südlichen und nördlichen Voralpen am größten. In den Zentralalpen hingegen ist er geringer, aber auch hier schrumpft die Anzahl geeigneter Gebiete deutlich.

Der Schneehase als Klimawandel-Indikator

 „Mit dem Verlust und der steigenden Zerstückelung der Lebensräume ist die Art zunehmend gefährdet“, sagt Dr. Maik Rehnus, der am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft an der BOKU Wien über den Schneehasen seine Doktorarbeit verfasst hat. Die Autoren empfehlen, alpenweit ein Schneehasen-Monitoring einzurichten. Univ.Prof. Dr. Klaus Hackländer sieht in dieser Art einen guten Indikator für die Effekte des Klimawandels auf unsere Wildtiere. „Klimawandel bedeutet nicht nur steigende Meeresspiegel und Dürreperioden, auch unsere alpinen Ökosysteme stehen vor großen Herausforderungen“, so Hackländer.

Originalartikel:

Rehnus M., Bollmann K., Schmatz D., Hackländer K., Braunisch, V. (2018) Alpine glacial relict species losing out to climate change: the case of the fragmented mountain hare population (Lepus timidus) in the Alps. Global Change Biology. DOI: 10.1111/gcb.14087

Forscher identifizieren Schutzgebiete für vom Klimawandel bedrohte Arten

Da die Winter immer später beginnen und der Schnee früher schmilzt, kann der weltweite Rückgang der Schneedecke dramatische Auswirkungen auf Tiere haben, die mit den Jahreszeiten die Farbe ihres Fells oder Federkleids wechseln. Ein internationales Team von Wissenschaftern unter Mitwirkung von Univ.Prof. Klaus Hackländer hat herausgefunden, ob diese Tiere ihre Überlebensstrategie im Zuge des Klimawandels anpassen können. Die renommierte Fachzeitschrift „Science“ hat heute den entsprechenden Artikel veröffentlicht (http://dx.doi.org/10.1126/science.aan8097

Link zum Artikel auf scienceORF.at  (http://science.orf.at/stories/2895680)

Farbwechsel als Überlebensstrategie

21 Arten von Säugetieren und Vögeln sind auf die Fähigkeit angewiesen, die Farbe ihres Fells oder Federkleids von braun im Sommer zu weiß im Winter zu ändern, um tödliche Begegnungen mit Fressfeinden zu vermeiden. In einigen Teilen ihres Verbreitungsgebietes verzichten die Vertreter dieser Arten aber auf die weiße Umfärbung und bleiben auch im Winter braun.  "Hermeline in den südlichen USA und Schneehasen in Irland z.B. bleiben das ganze Jahr über braun", so BOKU-Experte Klaus Hackländer. "Das ist eine genetische Anpassung, um die Tarnung in Gebieten mit unregelmäßig auftretendem oder spärlichem Schnee zu erhalten."

Neben dieser radikalen Anpassung gibt es aber auch innerhalb des Verbreitungsgebietes unterschiedlich lange „Weißphasen“. Hackländer fand bereits heraus, dass die Umfärbung des Schneehasen in den Alpen sehr variiert: Hasen in den Zentralalpen sind im Herbst früher weiß und wechseln später zum braunen Sommerfell als Individuen, die z.B. in den Südalpen leben – ein Ergebnis langfristiger Anpassung. Bei manchen dieser Arten gibt es auch polymorphe Populationen, die je nach Winterhärte aus unterschiedlichen Anteilen von weiß werdenden oder braun bleibenden Tieren bestehen. Der rasch voranschreitende Klimawandel überfordert jedoch manche Arten in ihrer Anpassungsfähigkeit und führt zum lokalen Aussterben und damit Arealverkleinerungen.

Polymorphe Populationen im Vorteil

Im aktuellen Artikel der Fachzeitschrift Science identifizieren die Wissenschafter Gebiete, die eine schnelle "evolutionäre Rettung" für vom Klimawandel bedrohte Arten fördern könnten. Es wurden "polymorphe Zonen" für acht farbverändernde Arten festgehalten - u.a. Hasen, Wiesel und Polarfüchse. In diesen Zonen koexistieren im Winter sowohl braune als auch weiße Individuen: "Die winterbraunen Individuen sind dort besser an kürzere Winter angepasst. Durch sie sind diese polymorphen Populationen darauf vorbereitet, eine rasche Evolution in Richtung Winterbraun anstelle von Weiß zu fördern, wenn sich das Klima ändert", so Hackländer.

Die Autoren betonen, dass diese Hotspots für evolutionäre Rettung keine Bollwerke darstellen, die Auswirkungen des Klimawandels auf Wildtiere verhindern. "Letztendlich muss die Welt die Kohlendioxidemissionen reduzieren, sonst werden die Klimaeffekte die Fähigkeit vieler Arten zur Anpassung überfordern", sagte der Initiator der Studie Scott Mills von der Universität Montana.

Radio-Tipp: Vom Leben der Natur auf Ö1. „Große Nager zu Wasser und zu Land“

22. Jänner 2018

Vom Leben der Natur auf Ö1. Mag. Patricia Graf Ph.D. und Josephin Böhm MSc über „Große Nager zu Wasser und zu Land“

In fünf Radiobeiträgen (22. - 26.Jänner 2018 jeweils um 8:55 Uhr) erzählen die IWJ-Mitarbeiterinnen Mag. Patricia Graf Ph.D. und Josephin Böhm MSc auf Ö1 über „Große Nager zu Wasser und zu Land“ - die Eurasischen Biber. Online stehen die Interviews außerdem 7 Tage lang zum Nachhören zur Verfügung (http://oe1.orf.at/programm/20180122/501375). Gestaltung: Jakob Fessler

„Der Biber frisst im Sommer krautige Pflanzen, Gräser und Wasserpflanzen. Im Winter steigt er auf holzige Nahrung um. Große, nachwachsende und orangefarbene Nagezähne ermöglichen ihm das Fällen großer Bäume, um im Winter an die saftige Rinde und an die Knospen der Zweige zu gelangen. Zusätzlich legt er Nahrungsflöße als Vorrat im Wasser vor seinem Bau an. Der Biber ist ein semiaquatisches Tier und lebt im Wasser und an Land. Schwimmhäute an den Hinterbeinen und ein Schwanz, der als Kelle bezeichnet wird, helfen ihm beim Schwimmen und Tauchen.

Als Ökosystem-Ingenieur kann der Biber seinen Lebensraum stark verändern. Er gräbt sich unterirdisch Biberburgen mit Gängen und Schlafkesseln. Der Eingang befindet sich unter Wasser und am Ufer, sodass der Bau vor Feinden geschützt ist. Ist die Wassertiefe zum Schwimmen und Tauchen oder für einen Eingang unter Wasser zu niedrig, baut der Biber einen Damm und staut das Wasser auf.

Durch die Biberdämme kann Wasser geklärt werden, außerdem können seichtere und tiefere Bereiche mit unterschiedlich starker Strömung als Lebensräume für andere Tierarten wie Fische, Amphibien und Reptilien geschaffen werden. Das durch Fällung geschaffene Totholz ist für viele Vogelarten wichtig, um Nester bauen zu können. Studien belegen, dass der Biber die Artenvielfalt erhöht und deshalb als Schlüsselart gilt.

Der Biber ist heute eine streng geschützte Wildtierart, die im 19. Jahrhundert in Europa fast vollständig ausgerottet wurde. Durch Schutzmaßnahmen und Wiederansiedlungsprojekte konnte sich der Bestand erholen - der Biber gilt in vielen Verbreitungsgebieten wieder als heimisch. Niederösterreich hat mit rund 3900 Tieren (Stand 2012) die größte Biberpopulation in Österreich. Seit 2006 gibt es in Niederösterreich auch ein "Bibermanagement". Die meisten Konflikte treten in Gewässernähe auf, wo Menschen den Lebensraum des Bibers mitbeanspruchen.

Im steilen Ufergebiet kann der Biber durch seine Bauten Hochwasserschutzdämme untergraben. Das Aufstauen des Gewässers durch Biberdämme kann zur Vernässung von Flächen führen. Nach genauen Beobachtungen und Bewertungen durch die zuständige Behörde können stufenweise verschiedene Maßnahmen ergriffen werden. Jeder Fall muss eigens geprüft und entschieden werden. Präventionsmaßnahmen wie Schutzgitter und Spezialanstrich als Fraßschutz für Bäume, der Eingriff in den Lebensraum des Bibers sowie als letzte Stufe der Eingriff in die Biberpopulation durch Tötung sind möglich.“

Link zum Ö1 Radiobeitrag


Radio-Tipp "Bewundern, hegen, füttern, jagen?"

20. Dezember 2017

Wildtiere in Kulturlandschaften.
Gäste: Univ. Prof. Dr. Klaus Hackländer, Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft und Hubert Schatz, Wildökologe des Landes Vorarlberg.
Moderation: Rainer Rosenberg.

Junge Luchse wurden vor kurzem in Vorarlberg gesichtet, Schakale im Burgenland und über Wölfe gibt es in ganz Europa heftige Diskussionen.

Führt die Anwesenheit von Beutegreifern zu einem "natürlichen" Ausgleich in der Tierwelt, oder ist der Traum von einer, sich im Gleichgewicht befindlichen Natur nur eine Fantasie der alles dominierenden Tierart Mensch?

Die Sicht auf Wildtiere schwankt zwischen Furcht und Sympathie, böser Märchenfigur und Stofftier. Wenn Wildkatzen nach Österreich ziehen und Füchse die Stadt bevölkern, treffen sie auf Sympathie; wenn Kormorane Fischteiche leerfressen und Biber Bäche aufstauen, ändert sich der Blick. Und es wurde schon einmal ein unter Schutz stehender Luchs in einer Tiefkühltruhe gefunden.

Rainer Rosenberg spricht mit Univ. Prof. Klaus Hackländer vom Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der Universität für Bodenkultur in Wien und mit Hubert Schatz, Wildökologe des Landes Vorarlberg (am Telefon).

Link zum Ö1 Radiobeitrag


"Keine Angst vor RStudio!" - Workshop zum Umgang mit der freien Programmiersprache "R"

18. Dezember 2017

In der Kalenderwoche 50 veranstaltete die Alumni-Fachgruppe Wildtierökologie und -Management (http://wildtieroekoalumni.boku.ac.at/) eine R-Woche, in der mehrere Workshops zum Umgang mit der freien  Programmiersprache R (https://www.r-project.org/) und der Entwicklungsumgebung RStudio (https://www.rstudio.com/) angeboten wurden. Unter dem Titel "Keine Angst vor RStudio" referierten Florian Kunz und Paul Griesberger am Montag, den 11.12.2017 vor etwa 40 KursteilnehmerInnen. Weiterführend wurde am folgenden Mittwoch von Frederik Sachser ein Kurs mit dem Titel "Data Exploration with R" angeboten, an dem etwa 20 TeilnehmerInnen partizipierten. Aufgrund des großen Interesses sind weitere Workshops zum Thema "R" angedacht und werden zukünftig in unregelmäßigen Abständen von Mitgliedern der Alumni-Fachgruppe organisiert und angeboten.



Radio-Tipp "Schneehasen ohne Schnee"

12. Dezember 2017

Ein Radiobeitrag auf Ö1 behandelt die Wildtiere im Zeichen des Klimawandels. Weniger Schnee und später Frost, mildere Temperaturen und mehr Futter - der Klimawandel beeinflusst die Lebensräume und Lebensbedingungen von Wildtieren im Winter. Darauf reagieren Tiere mit unterschiedlichen Strategien. Schneehasen beispielsweise, deren Habitat durch die Erderwärmung einschränkt wird, ziehen sich in höhere Alpenlagen zurück. Das hat zur Folge, dass die Populationen voneinander getrennt werden. Zusätzlich rückt von unten der braune Feldhase vor. Von milderen Wintern profitieren andererseits wiederum die Wildschweine, deren Frischlinge dann leichter und mehr Nahrung finden und so den Winter eher überleben. - Welche Tierarten sind also im Winter die Profiteure bzw. Verlierer des Klimawandels? Schreitet dieser generell zu schnell voran, damit sich Wildtiere anpassen können? Die Antworten geben Wildtierforscher des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni und des Instituts für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der BOKU (Da der Klimawandel keine Jahreszeiten kennt, folgt im Sommer 2018
Teil 2.)

Link zum Ö1 Radiobeitrag


Zwei wissenschaftliche Artikel zum Thema „Populationsmodellierung und ökonomische Werte der Spießente (Anas acuta) in Nordamerika" veröffentlicht.

  • Quelle: https://www.fws.gov/birds/management/managed-species/focal-species.php (öffentliches Eigentum)

11. Dezember 2017

Dr. Brady Mattsson, Univ. Assist. am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft, hat mit mehreren Mitautoren aus den USA, im Dezember 2017 zwei wissenschaftliche Artikel zum Thema „Populationsmodellierung und ökonomische Werte der Spießente (Anas acuta) in Nordamerika“ veröffentlicht.   „A general modeling framework for describing spatially structured population dynamics” wurde inEcology and Evolution”  publiziert, und “Recreation economics to inform migratory species conservation: Case study of the northern pintail” wurde im Journal of Environmental Management” publiziert.  Die Artikel stellen Informationen zur Verfügung, die uns die Ökologie sehr mobiler Tierarten besser verstehen lassen und für das Management des weiträumigen Lebensraumes sehr wichtig sind.


Maik Rehnus - Doktor der Bodenkultur

Maik Rehnus - Doktor der Bodenkultur

01. Dezember 2017

Maik Rehnus, Doktorand am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft, hat heute seine Dissertation "Stress reaction, habitat use and the consequences of climate change on mountain hare (Lepus timidus) in the
Alps" (Betreuer: Univ. Prof. Dr. Klaus Hackländer , Dr. Kurt Bollmann (Eidg. Forschungsanstalt WSL), Dr. Veronika Braunisch (Forstl. Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg) erfolgreich verteidigt. Die Prüfungskommission bestehend aus Ao. Univ.Prof. Dr. Rupert Palme (Vetmeduni Wien), Ao. Univ.Prof. Dr. Wilhelm Knaus (Vorsitz) und Univ.Prof. Dr. Klaus Hackländer und das ganze Institut gratuliert
herzlich!


Leo Obermair zum stv. Geschäftsführer des NÖ LJV ernannt

Leo Obermair zum stv. Geschäftsführer des NÖ LJV ernannt

01. Dezember 2017

Leopold Obermair MSc, langjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter am
IWJ,  wurde zum stv. Geschäftsführer im Niederösterreichischen
Landesjagdverband bestellt und unterstützt damit die neu ernannte
Geschäftsführerin Mag. Sylvia Scherhaufer. Landesjägermeister DI
Josef Pröll (v.l.) setzt auf die Fachkompetenz von Leopold Obermair, der
nach seiner Tätigkeit als Berufsjäger in Salzburg und Tansania an der
BOKU "Umwelt- und Bioressourcenmanagement" sowie "Wildtierökologie und
Wildtiermanagement" studiert hat. Zuletzt war er als wissenschaftlicher
Projektmitarbeiter in einem FFG-geförderten Projekt im Kaprunertal. Wir
gratulieren von Herzen und wünschen alles Gute für die neue berufliche
Aufgabe! (Link zum jagdundnatur-tv-Beitrag)


Bär, Luchs, Wolf im Fokus

Bär, Luchs, Wolf im Fokus

01. Dezember 2017

Im Rahmen eines aktuellen Forschungsprojektes zu den Auswirkungen von großen Beutegreifern auf Forstbetriebe führte das IWJ einen internationalen Workshop durch, für den die Projektverantwortlichen Dr. Christine Miller und Andreas Daim MSc namhafte Experten aus den USA, Europa und Australien gewinnen konnten. Schwerpunkte des Workshops waren Fragen rund um die Rolle von großen Beutegreifern auf die Wildbewirtschaftung und den Waldschutz in Österreich. Die Ergebnisse des Workshops fließen in eine Gesamtbeurteilung ein, die im Laufe desnächsten Jahres veröffentlich werden.


Kleinsäugerforschung wurde prämiert

Kleinsäugerforschung wurde prämiert

01. Dezember 2017

Im Rahmen einer akademischen Feier nahm Mag. Iris Kempter, Doktorandin am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft, den "Granser-United Global Academy Forschungspreis für eine nachhaltige Jagd" entgegen.
Prämiert wurde die Arbeit "Herbivory on young tree seedlings in old-growth and managed mountain forests", die in der Fachzeitschrift Ecological Research erschienen ist und von Ass.Prof. Dr. Nopp Mayr, Mag. Iris Kempter, Mag. Gerald Muralt und Ao.Univ.Prof. Dr. Georg Gratzer verfasst wurde. Die Mitglieder der Preis-Jury Univ.Prof. Dr. Klaus Hackläder, Dr. Franz Harnoncourt-Unverzagt, Hon.Prof. Dr. Günther Granser, Ing. Martin Ossmann und Univ.Prof. Dr. Martin Gerzabek (v.l.) würdigten die Bedeutung der Arbeit für das Verständnis der Rolle der Kleinsäuger auf die  Waldverjüngung und den damit verbundenen Beitrag zur Versachlichung des Forst-Jagd-Diskussion.

Herzliche Gratulation!


2nd EUROBOAR-Meeting in UB/Serbien

2nd EUROBOAR-Meeting in UB/Serbien

29. November 2017

Am 14. bis 17. November fand das 2nd EUROBOAR-Meeting in UB/Serbien statt.

26 WissenschaftlerInnen aus 18 Nationen kamen zusammen, um an der Entstehung einer gemeinsamen Datenbank mit Fokus auf das europäische Schwarzwild (Sus s. scrofa) zu arbeiten. Von Seiten des IWJ war der wissenschaftliche Mitarbeiter Andreas Daim vertreten.

Bei dem 2016 gestarteten EUROBOAR-Projekt handelt es sich um ein Netzwerk von WissenschaftlerInnen und wissenschaftlichen Instituten, die die Bewegungsökologie des Schwarzwildes in verschiedenen Habitaten und Managementregimen erforschen. Dieses Ziel soll durch die gemeinsame Zusammenschau und Nutzung vorhandener GPS und VHF Daten der Teilnehmer länderübergreifend untersucht werden. Das Netzwerk ist Teil der EUROUNGULATES und entstand in Anknüpfung der Ideen und Vorarbeiten der EURODEER Gruppe. Nach dem Aufbau einer Datenbank mit einheitlichen Daten-Templates sollen Ergebnisse aus Analysen zu gemeinsamen Publikationen führen.

Anmerkung: Die Gruppe ist offen für weitere interessierte Teilnehmer am Projekt (auch ohne eigene vorhandene Daten), Projektideen und Sponsoren.

Weitere Informationen finden sich unter: http://euroboar.org/

Ankündigung: Das nächste Treffen findet im Rahmen des von 03. bis 07. Sept.ember 2018 stattfindenden 12th International Symposium on Wild Boar and Other Suids in Lázně Bělohrad/Tschechien statt.


  • Übersichtskarte Euroboar Mitglieder

BewerberInnen-Gespräche gestartet

BewerberInnen-Gespräche gestartet

09. November 2017

Am 8. November startete das Rennen um die Plätze im Universitätslehrgang Jagdwirt/in XI, der im März 2018 beginnen wird. Die ersten Bewerber kamen dazu an das Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der BOKU und unterhielten sich mit Univ.Prof. Dr. Klaus Hackländer (Lehrgangsleiter), Mag. Christine Thurner (Lehrgangsmanagement), Dr. Fredy Frey-Roos (stv. Lehrgangsleiter) und BOKU-Ehrensenator Martin Sturzeis (akad. Jagdwirt und Mitbegründer des Lehrgangs).

Link zur Lehrgangsseite: www.jagdwirt.at


IWJ auf dem 6th Symposium for Research in Protected Areas

IWJ auf dem 6th Symposium for Research in Protected Areas

05. November 2017

Bei dem internationalen Forschungssymposium, organisiert durch die Nationalparks Austria am 2.-3.11.2017 in Salzburg, war auch das Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft vertreten. Neben dem Austausch mit KollegInnen und Vertretern von Schutzgebieten konnte Frederik Sachser, MSc das Symposium nutzen, um seine aktuelle Forschung über das Kleinsäuger-Monitoring im Wildnisgebiet Dürrenstein zu präsentieren. Josephin Böhm, MSc wurde darüber hinaus für ihre Masterarbeit mit einem der Wissenschaftspreise ausgezeichnet.


Capstick Hunting Heritage Award geht an Khalil Karimov

20. Oktober 2017

Khalil Karimov, tadschikischer Student im Masterprogramm Wildtierökologie und Wildtiermanagement, wurde für den Peter Hathaway Capstick Hunting Heritage Award 2018(link: https://www.biggame.org/awards/the-peter-hathaway-capstick-hunting-heritage-award/)ausgewählt.

Der Preis wird vom Dallas Safari Club an Individuen oder Organisationen vergeben, deren Wirken eine nachhaltigen und herausragenden Beitrag für die Erhaltung von Wildtieren und deren Lebensräumen leistet. Zu den bisherigen Preisträgern gehören u.a. BOKU-Ehrensenatorin Christiane Underberg oder Präsident Theodore Roosevelt. In diesem Jahr würdigt der Dallas Safari Club den unermüdlichen Einsatz von Khalil Karimov für die
Erhaltung der bedrohten Fauna in dessen Heimat Tadschikistan, insbesondere für den Markhor und den Schneeleoparden. Im Rahmen seiner gerade an der BOKU laufenden Masterarbeit (Betreuung durch Univ.Prof.
Dr. Klaus Hackländer) dokumentiert Khalil Karimov die Erfolge im Artenschutz durch nachhaltige Nutzung.

Wir  gratulieren herzlich!

Capstick Hunting Heritage Award Recipient Named (download, PDF)


Radiotipp: Vom Leben der Natur auf Ö1 ++ Unser Mitarbeiter Robin Sandfort spricht diese Woche über neue wildbiologische Forschungsmethoden.

12.Oktober 2017

Wildbiologische Forschung versucht Informationen über das Verhalten von Wildtieren zu sammeln, möglichst ohne dabei gleichzeitig dieses Verhalten selbst zu beeinflussen. Wildbiologen sind daher immer auf der Suche nach neuen Methoden, um Tiere in ihrer versteckten Lebensweise auf die Spur zu kommen. Einige dieser Methoden sind die Telemetrie, Kamerafallen, Wärmebildkameras und der Einsatz von Drohnen.

In fünf Sendungen (16. - 20. Oktober jeweils 08.55 Uhr) spricht Robin Sandfort über diese neuen wildbiologischen Forschungsmethoden.

Sendungen auf 7Tage Ö1 zum Nachhören


Universitätslehrgang JAGDWIRT/in: Last Call für Bewerber

09. Oktober 2017

Was gibt es für Jäger Schöneres als einen herrlichen Anblick? Richtig: Die Aussicht auf erstklassige universitäre jagdliche Weiterbildung an der BOKU! Berufsbegleitend, mit Lehreinheiten in ganz Österreich, und mit Top-Vortragenden. Bewerben Sie sich jetzt für den neuen Lehrgang, der im März 2018 startet. Der Bewerbungsschluss endet Mitte November, mehr Infos auf www.jagdwirt.at


Jennifer Hatlauf präsentierte Ihre Arbeit über die aktuelle Verbreitung des Goldschakals in Österreich bei der IUGB Tagung 2017

Jennifer Hatlauf präsentierte Ihre Arbeit über die aktuelle Verbreitung des Goldschakals in Österreich bei der IUGB Tagung 2017

28. September 2017

Jennifer Hatlauf vom Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft erhielt bei der diesjährigen International Union of Game Biologists (IUGB) Tagung in Frankreich (08/2017) den dritten Platz in der Kategorie bestes Poster. Sie präsentierte Ihre Arbeit über die aktuelle Verbreitung des Goldschakals (canis aureus) in Österreich.

In Kooperation mit der Szent István Universität in Gödöllő, Ungarn und dem Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel führt sie in ausgewählten Gebieten akustisches Monitoring durch. Dadurch konnten aktiv residente Goldschakalgruppen in Österreich nachgewiesen werden. Über die Projektseite www.goldschakal.at werden Sichtungshinweise oder andere Nachweise aufgenommen.


Doppelschlag im Wildunfallschutz

Doppelschlag im Wildunfallschutz

22. September 2017

Traditionell zu Herbstbeginn fanden im Rahmen der Projekte „Wildtiere
und Verkehr NÖ“ und „Wildunfallschutz und Verkehrssicherheit Stmk.“
unter Leitung von Mag. Wolfgang Steiner wieder große Medien- und
Geräteausgabetermine als Abschluss eines Projektjahres statt. In
Niederösterreich war dies der achte, in der Steiermark der dritte
Projektdurchgang in Folge.
Unter prominentem Ehrenschutz wurden dabei in Krems fast 11.000 und in
Graz etwa 7.000 moderne Wildwarngeräte, Reflektoren und olfaktorische
Vergrämungsmittel an die jeweiligen Reviere und Straßenmeistereien
ausgegeben.
Damit werden bei den nun folgenden Gerätemontagen in beiden
Bundesländern jeweils weitere ca.100km Landestraßen abgesichert um
die Verkehrssicherheit für Tier und Mensch zu erhöhen.


  • vlnr: Dr. Barbara Fiala-Köck (Tierschutzombudschaft), Mag. Karl Lautner (Fachabteilung Sted), LR Anton Lang, LJM Franz Mayr-Melnhof-Saurau, Mag. Wolfgang Steiner (Boku, IWJ)

IWJ auf der 91. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Säugetierkunde

IWJ auf der 91. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Säugetierkunde

19. September 2017

Bei der Internationalen Tagung der Säugetierforschung in Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern, präsentiert das Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft aktuelle Forschungsthemen über Feld- und Schneehasen sowie Goldschakale. Univ.Prof. Dr. Klaus Hackländer, Vizepräsident der Gesellschaft, freut sich mit Dr. Stephanie Schai-Braun, Jennifer Hatlauf MSc und die Gert Niederkofler MSc über den Austausch mit den KollegInnen in der Hansestadt an der Ostsee


Delegation aus Korea zu Gast am IWJ

Delegation aus Korea zu Gast am IWJ

11. September 2017

Am Dienstag, 11. September 2017 war eine Delegation aus Südkorea zu Gast am IWJ. Bei diesem Besuch wurden Lösungsansätze von Rehwild-Problemen mit Robin Sandfort, MSc diskutiert!


Vom Wert der Jagd

8. September 2017

"Die Jagd ist ein wichtiger Teil der Land- und Forstwirtschaft. Sie
ermöglicht die Koexistenz zwischen Wild und Mensch." Was ist an
dieser nüchternen Analyse dran und brauchen wir die Jagd überhaupt?
Univ.Prof. Dr. Klaus Hackländer nimmt dazu in der aktuellen
Sonderbeilage des News Magazins Stellung


Link zur Sonderbeilage des News Magazins


 

 

IWJ auf dem IUGB Kongress

IWJ auf dem IUGB Kongress

August 2017

Mit sechs Institutsangehörigen und zehn Präsentationen ist das Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der BOKU stark auf dem diesjährigen Kongress der Internationalen Wildbiologenvereinigung IUGB in Montpellier (22.-25. Aug. 2017) vertreten. 350 Teilnehmer aus 35 Nationen diskutieren drei Tage zum Motto der Tagung: wie können wir Wildtiere in unserer vom Menschen geprägten Landschaft erhalten?

Mehr Informationen unter www.iugb2017.com


IWJ-Shop

Wien, August 2017

Das IWJ bietet für Studierende, AbsolventInnen und Freunde des Instituts eine Reihe von praktischen Outdoor-Produkten mit IWJ-Branding an (link zum iwj club-shop).

Viel Freude beim Stöbern und Shoppen!