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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-02-01 - 2018-01-31

In welchen Gebieten im Nationalpark Neusiedler See lassen sich mittels bioakustischer Methode territoriale Goldschakalgruppen nachweisen? Durch bioakustische Stimulation sollen bereits etablierte, territoriale Goldschakal-Gruppen innerhalb und östlich des Nationalparks systematisch erfasst werden. Ebenso wird - eine Informations-Broschüre erstellt - ein Vortrag im Nationalpark gehalten - & ein Beitrag für die NP Zeitschrift erstellt
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-02-01 - 2019-12-31

Aufgrund seiner Arealerweiterung bis nach Mitteleuropa (Arnold et al., 2012) ist der Goldschakal (Canis aureus Linnaeus 1758) in den letzten Jahren immer mehr auf das Interesse der Jägerschaft gestoßen. Vom Balkan her dehnt er sein Siedlungsgebiet auf natürliche Weise aus. So gibt es beispielsweise bestätigte Nachweise aus Österreich, Deutschland und kürzlich sogar aus Polen, Litauen, Estland und den Niederlanden. Bisherige Studien zeigen eine breite ökologische Nische, was zu der Frage führt, wie sich die Arealerweiterung in Österreich in Bezug zur Jagdwirtschaft und zur Biodiversität in der Kulturlandschaft auswirken wird. In Ungarn gab es den ersten Reproduktionsnachweis 1995 und bereits 10 Jahre später zeigte sich eine Populationsdichte von fast 14 Tieren pro km in Kerngebieten des Goldschakalvorkommens die aktuelle Zahl der abgeschossenen Goldschakale erreichte für ganz Ungarn im Jahre 2014/2015 bereits 2.500. Neben dem Sammeln von Informationen (mögliche Sichtungen oder versehentliche Abschüsse u.a) mittels Meldeformularen und in Zusammenarbeit mit der Jägerschaft werden zur Überprüfung von Hinweisen opportunistisch Kamerafallen eingesetzt und Spuren gesucht. Wenn möglich werden Mageninhalte analysiert und parasitologische und genetische Proben durchgeführt. Eine Kombination von Forschungsmethoden ist in der Goldschakalforschung essenziell. Die bioakustische Methode ist eine für den Nachweis von Raubwild übliche Methode und wird in der Goldschakalforschung immer häufiger als das Mittel der Wahl zur Anwesenheitsbestimmung gewählt , so z. B. in Griechenland, Ungarn, Rumänien, Slowenien und Kroatien. Für die akustische Stimulation wird an ausgewählten Punkten, abhängig vom jeweiligen Gelände und der Erreichbarkeit im Abstand von etwa 4 km. Es handelt sich um eine schnelle, effektive und kostengünstige Methode zur Erlangung von Populations- und Dichteschätzungen, besonders in Gebieten, in denen bereits erste Anzeichen von Goldschakalen durch Fotofallen, Sichtungen oder andere Spuren belegt sind.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-11-01 - 2017-09-15

Der allgemeine Trend der Feldvögel (Farmland Bird Index) für Österreich zeigt einen besorgniserregenden Rückgang in den letzten 10 Jahren. Ein Grund für den starken Rückgang der Feldvögel liegt in der fortschreitenden Intensivierung der Landwirtschaft und dem vermehrten Einsatz von Mineraldünger und Pflanzenschutzmitteln. Neben den Veränderungen in der Landwirtschaft bedroht auch die fortschreitende Stadtentwicklung die Lebensräume der Vögel. Im Rahmen des Projektes sollen die Feldvögel in Wien erfasst werden. Ein besonderes Augenmerk soll auf die Indikatorart Rebhuhn gelegt werden, das aktuell in der Roten Liste als "gefährdet" gelistet ist. Darüber hinaus sollen Nutzflächen und Kleinstrukturen in der Agrarlandschaft im Jahresverlauf kartiert werden, um Aussagen über den Einfluss von Vegetationsstruktur und Kulturpflanzenarten auf die Häufigkeiten einzelner Arten machen zu können.

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