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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-01-01 - 2019-06-30

Das Projekt BINATS 2 (BIodiversity – NATure – Safety) hat die erneute Erhebung der floristische und faunistische Biodiversität in den österreichischen Agrargebieten (Nutzflächen und Begleitstrukturen) zum Ziel. Der Fokus der Erhebungen liegt auf den Raps- und Maisanbaugebiete in ganz Österreich. Auf insgesamt 100 im Projekt BINATS 1 eingerichteten Testflächen wurde die Biodiversität anhand der Indikatoren Landschaftsstruktur, Gefäßpflanzen, Heuschrecken und Tagfalter in den Jahren 2007 (50 Testflächen in den Maisanbaugebieten) und 2008 (50 Testflächen in den Rapsanbaugebieten) erhoben. Nach nunmehr zehn Jahren soll die Biodiversitätserhebung in den Jahren 2017 (50 Testflächen in den Maisanbaugebieten) und 2018 (50 Testflächen in den Rapsanbaugebieten) nun erneut durchgeführt werden. Im Gegensatz zu BINATS 1, bei dem mit dem erhobenen Datensatz nur eine Momentaufnahme des floristischen und faunistischen Artbestandes möglich war, können durch den im Rahmen von BINATS 2 erhobenen Datensatz nun auch Biodiversitätstrends beobachtet und gemessen werden. Darüber hinaus werden Wildbienen als weiterer Indikator in das BINATS-Monitoringprogramm integriert. Das Projekt „BINATS 2“ ist in die aufgelisteten Module untergliedert: (1) Modul 1: Landschaftsstrukturen: einmalige Erhebung unter Verwendung von aktualisierten Luftbildern und der in BINATS 1 digitalisierten Karten (2) Modul 2: Gefäßpflanzen (3) Modul 3: Heuschrecken (4) Modul 4: Tagfalter (5) Modul 5: Wildbienen (6) Modul 6: Auswertung
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2015-11-30 - 2016-12-31

Auftragsforschung für die UNESCO und das Ministry of Environmental Conservation and Forestry in Myanmar um die Nominierung des Northern Mountain Forest Complexes (NMFC) als World Natural Hertiage Site (IUCN) zu unterstützen. Hierzu werden neue Daten in diversen Forschungsexpeditionen zum Hkakaboprazi und Hponkanrazi NP/WS erfasst, analysiert und publiziert. Die Expedition wird zu einem international Team aus Forschern hinzustoßen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2015-10-01 - 2015-12-31

Bei Citizen Science führt die Bevölkerung aktiv wissenschaftliche Arbeiten durch, meist (aber nicht zwingend) in Zusammenarbeit mit oder unter Anleitung von professionellen WissenschaftlerInnen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Diese Methode ist vor allem in den U.S.A. und Großbritannien verbreitet, wird aber zunehmend auch im deutschsprachigen Raum immer wichtiger. In Österreich gibt es bereits eine Vielzahl von Citizen Science Projekten (siehe dazu www.citizen-science.at). Um Citizen Science gezielt zu fördern, bedarf es einer Qualitätskontrolle von eingereichten Förderanträgen. Die Antragsteller möchten für den Bereich Naturwissenschaften einen Qualitätskriterienkatalog erstellen, der die Bewertung und Erstellung von Citizen Science Förderanträgen in Zukunft erleichtern soll. Dazu soll sich der Katalog in die Bereiche Eigenschaften von Citizen Science Projekten, Kommunikation und Medienarbeit, Datenqualitätssicherung und Open Science gliedern. Eine erste Version wird nationalen und internationalen ExpertInnen im Bereich Citizen Science zur Konsultation vorgelegt und deren Input in die finale Version eingebaut.

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