BWF - Seminarreihe forst-gen-ethik
Genetisch modifizierte Bäume - Panazee oder Albtraum?
Ökologische und ethische Aspekte
Vortrag von Peter Weish
am Bundesforschungszentrum für Wald in Wien
26. September 2011
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Vom Leben in der Natur
Ameisen, Bienen, Dachse, Marder, Asseln, Fledermäuse und natürlich Vögel - das Leben in Hinterhöfen ist vielfältiger, als man auf den ersten Blick ahnt. Die Stadt bietet großräumige Lebensgebiete wie hohe Bäume und weite Höfe, aber auch kleinräumige wie Pflasterritzen oder Blumentopfböden.
Es gibt aber auch eingewanderte oder eingeschleppte Tiere, die in Städten mikroklimatisch günstige Voraussetzungen finden. Die orientalische Mauerwespe ist ebenso eine Immigrantin wie die türkische Ringeltaube, die heute selbstverständlich zum Stadtbild gehört.
6. Juni 2011 8.55 h
Stadtbewohner auf engem Raum. Der Zoologe Manfred Pintar über Tiere in Hinterhöfen.
Teil 1: Ein Mosaik an Lebensräumen.
Gestaltung: Ute Maurnböck
7. Juni 2011 8.55 h
Stadtbewohner auf engem Raum. Der Zoologe Manfred Pintarr über Tiere in Hinterhöfen.
Teil 2:Ameisen in Pflasterritzen.
Gestaltung: Ute Maurnböck
8. Juni 2011 8.55 h
Stadtbewohner auf engem Raum. Der Zoologe Manfred Pintar über Tiere in Hinterhöfen.
Teil 3: Raubtiere und Nutznießer.
Gestaltung: Ute Maurnböck
9. Juni 2011 8.55 h
Stadtbewohner auf engem Raum. Der Zoologe Manfred Pintar über Tiere in Hinterhöfen.
Teil 4: Von Spezialisten und Einwanderern.
Gestaltung: Ute Maurnböck
10. Juni 2011 8.55 h
Stadtbewohner auf engem Raum. Der Zoologe Manfred Pintar über Tiere in Hinterhöfen.
Teil 5: Belebte Brachflächen.
Gestaltung: Ute Maurnböck
Momente - Leben heute (mit Pascal Querner)
Montag, 09. Mai 2011 14:40
(Hörprobe)
"Damit Kunst nicht gefressen wird. Ungeziefermanager für Museumsbetriebe im Kampf gegen Motten, Brotfliegen und Holzwürmer". Gestaltung: Ulla Ebner. Moderation und Redaktion: Bernhard Fellinger.
Rand - Notizen (Xaver Forthuber)
Was tun, wenn die Schädlinge nicht am, sondern im Museum sind?
Kakerlaken sind faszinierende Tiere, wenn man sie in der Natur beobachtet, sagt Pascal Querner. Er bewundert ihre Widerstandskraft. Auch Spinnen mag er gerne, denn sie sind nützlich als biologische Schädlingsbekämpfer.
Und ganz etwas Ähnliches tut auch er: Schädlinge bekämpfen, und zwar hauptberuflich. Spezialisiert hat sich Querner auf Museen und Kunstdepots. Denn seit Objekte in Museen und Privathäusern gesammelt werden, ist Ungeziefer ein Thema: Holzwürmer, Brotkäfer und Kleidermotten können wertvollen Exponaten schweren Schaden zufügen.
Früher hat man in regelmäßigen Abständen den Kammerjäger gerufen, der alles vergiftet hat.
Doch Gift ist schlecht für die Exponate und auch für die Gesundheit der Museumsbediensteten. Pascal Querner wiederum betreibt Integrierte Schädlingsbekämpfung. Was das bedeutet und wie er überhaupt zu diesem ungewöhnlichen Beruf gekommen ist, hat er Ulla Ebner bei einem Besuch im Wiener Liechtensteinmuseum erklärt.
Oe1 Radiokolleg
Ö1 Radiokolleg: Leben in totaler Dunkelheit (mit Prof. Dr. Erhard CHRISTIAN)
26. April 2011 09:30 Teil 1 (Hörprobe)
Eine Höhlenexpedition (1).
Gestaltung: Nikolaus Scholz
Höhlen sind wertvolle Archive der Natur und Zeugen der Menschheitsgeschichte. Über lange Zeiträume entstanden unterirdische Landschaften ohne Licht, in denen sich speziell angepasste Ökosysteme entwickelten. Österreichische Höhlenkundler erkunden und beforschen Höhlen im In- und Ausland, deren Klimata und Wasserläufe und stoßen dabei immer wieder auf erstaunliche Spezies von Flora und Fauna, die manchmal gänzlich ohne Licht existieren, wie zum Beispiel ein der Evolution angepasster Fisch ohne Augen. Dokumentiert werden auch Temperatur und Qualität unterirdischer Wasserläufe, ebenso die sogenannte Höhlenbewetterung, das System der Luftzirkulation innerhalb eines Höhlensystems.
Interviewpartner:
Dr. Erhard Christian, Zoologe und Biospeäologe der Universität Wien für Bodenkultur
Dr. Rudolf Pavuza, Hydrogeologe und Leiter der Karst- und Höhlenkundliche Abteilung des Naturhistorischen Museums, Wien
Dr. Uwe Passauer, Botaniker
27. April 2011 09:30 Teil 2 (Hörprobe)
Eine Höhlenexpedition (2).
Gestaltung: Nikolaus Scholz
Höhlen sind wertvolle Archive der Natur und Zeugen der Menschheitsgeschichte. Über lange Zeiträume entstanden unterirdische Landschaften ohne Licht, in denen sich speziell angepasste Ökosysteme entwickelten. Österreichische Höhlenkundler erkunden und beforschen Höhlen im In- und Ausland, deren Klimata und Wasserläufe und stoßen dabei immer wieder auf erstaunliche Spezies von Flora und Fauna, die manchmal gänzlich ohne Licht existieren, wie zum Beispiel ein der Evolution angepasster Fisch ohne Augen. Dokumentiert werden auch Temperatur und Qualität unterirdischer Wasserläufe, ebenso die sogenannte Höhlenbewetterung, das System der Luftzirkulation innerhalb eines Höhlensystems.
Interviewpartner:
Dr. Rudolf Pavuza, Hydrogeologe und Leiter der Karst- und
Dr. Erhard Christian, Zoologe und Biospeäologe der Universität Wien für Bodenkultur
28. April 2011 09:30 Teil 3 (Hörprobe)
Eine Höhlenexpedition (3).
Gestaltung: Nikolaus Scholz
Höhlen sind wertvolle Archive der Natur und Zeugen der Menschheitsgeschichte. Über lange Zeiträume entstanden unterirdische Landschaften ohne Licht, in denen sich speziell angepasste Ökosysteme entwickelten. Österreichische Höhlenkundler erkunden und beforschen Höhlen im In- und Ausland, deren Klimata und Wasserläufe und stoßen dabei immer wieder auf erstaunliche Spezies von Flora und Fauna, die manchmal gänzlich ohne Licht existieren, wie zum Beispiel ein der Evolution angepasster Fisch ohne Augen. Dokumentiert werden auch Temperatur und Qualität unterirdischer Wasserläufe, ebenso die sogenannte Höhlenbewetterung, das System der Luftzirkulation innerhalb eines Höhlensystems.
Interviewpartner:
Dr. Uwe Passauer, Botaniker
Ulrich Hüttmeir, Zoologe von der Koordinationsstelle für Fledermausschutz und Forschung in Österreich
Der Standard, Mittwoch, 20. April 2011
Interview Prof. Dr. Thomas FRANK
Das Brachland macht die Vögel froh
Österreichweit liegt der Anteil des Brachlands bereits unter vier Prozent. Grund dafür ist die zunehmend intensivere Landwirtschaft. Wiener Forscher untersuchen deren Auswirkungen auf die Vogelwelt.
Oe1 Wissen - Dimensionen
Oe1 Wissen - Dimensionen
7. April 2011
"Der Marder im Gemeindebau" mit einer Wortspende von Prof. Erhard CHRISTIAN
Der Marder im Gemeindebau. Die Naturgeschichte der Stadt Wien. Gestaltung: Wolfgang Slapansky
Städte sind attraktiv. Sie ziehen an. In erster Linie Menschen, aber auch auf vielfache Weise Pflanzen und Tiere. Wien ist nicht nur eine Kunst- und Kulturmetropole, Wien ist auch eine Naturmetropole von Weltrang. Dem hastigen Blick des meist gestressten Städters entgeht, dass es da an allen möglichen und unmöglichen Ecken der Stadt keimt und wächst, kreucht und fleucht, dass selbst die Stein-, Asphalt- und Betonwüste im dicht verbauten Gebiet sehr lebendig ist.
Mehr als die Hälfte des Stadtgebiets von Wien ist Grünraum. Wien liegt am Schnittpunkt mehrerer Großlandschaften: Die Stadt liegt am Übergang der Alpen zur pannonischen Tiefebene. Hier begegnen sich zwei völlig verschiedene Klimazonen mit ihrer entsprechenden Pflanzen- und Tierwelt. Die Grenze geht quer durch die Stadt, und deshalb hat sich der Wiener Raum zu einer Drehscheibe von Faunen und Floren aus Süd und Nord, West und Ost entwickelt. Mehr als die Hälfte aller in Österreich vorkommenden Arten finden sich in Wien, auf einer Fläche, die nur rund ein halbes Prozent der Landesfläche ausmacht.
Das Hauptanliegen des neuen Buches "Ökosystem Wien - Naturgeschichte einer Stadt" ist es, die Kräfte und Zusammenhänge anschaulich zu machen, die seit Jahrtausenden zu der ökologischen Sonderstellung dieser Stadt geführt haben.
Peter Weish - Fukushima - Der Standard
Der Standard - Peter Weish - Sonntag, 13. März 2011
Wie weit ist Fukushima von Österreich entfernt?
Peter Weish: Die Reaktorkatastrophe in Japan und die Frage nach der Zukunft der Atomkraft in unseren Nachbarländern: Das Volksbegehren "Raus aus Euratom" ist zwar gescheitert, seine Forderung aber beängstigend aktuell.
Oe1 Wissen - Dimensionen
Sendung: Ö1 Dimensionen (19 Uhr 05)
Datum: 4. März 2011 (Hörprobe)
Abendsegler, Mausohr, Große und Kleine Hufeisennase - diese sprechenden Namen bezeichnen Fledermausarten, die auch in Österreich vorkommen. Viele dieser kleinen Insektenfresser stehen als "stark" oder sogar "vom Aussterben bedroht" auf der Roten Liste der heimischen Säugetiere. Um auf die allgemein hohe Gefährdung von Fledermäusen hinzuweisen, hat das Umweltprogramm der Vereinten Nationen heuer das "Jahr der Fledermaus" ausgerufen - mit Schwerpunkt Europa. 2012 soll weltweit für die nachtaktiven fliegenden Säuger geworben werden. Mit diesen Tieren beschäftigt sich morgen (5.3.) auch eine Tagung in Wien, die von der KFFÖ, der österreichischen Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung und von der Universität für Bodenkultur organisiert wurde. Dabei sollen abgeschlossene, laufende und geplante Forschungsprojekte mit Österreichbezug vorgestellt und diskutiert werden.
Mit Ulrich Hüttmeir, Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung;
Alexander Bruckner, Universität für Bodenkultur, Wien.
Autorin: Sabrina Adlbrecht.






