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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-01-01 - 2019-12-31

Die Pollen des Unkrauts Ragweed gelten als besonders aggressiver Allergie-Auslöser und verursachen jährlich einen enorm hohen volkswirtschaftlichen Schaden. Während Ungarn seit langem betroffen ist und Bekämpfungsmaßnahmen sowohl organisatorisch als auch rechtlich erfolgreich verankert hat, hat sich die Pflanze in Österreich erst in den letzten Jahren verstärkt ausgebreitet. Da die Verbreitung v.a. aus den östlichen Nachbarländern erfolgt, ist das Burgenland besonders stark betroffen. Jedoch gibt es derzeit auf AT Seite weder eine geregelte Vorgehensweise zur Erfassung und Bekämpfung von Ragweed noch eine Zusammenarbeit mit den HU Behörden. Dieses Ungleichgewicht in der Handlungsfähigkeit der Verwaltungssysteme stellt eine große Herausforderung für die Grenzregion dar. Da Ragweed vor der Grenze nicht halt macht, kann das Problem nur durch gemeinsames Handeln bekämpft werden. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, eine nachhaltige institutionelle Kooperation zw. den AT und HU Verwaltungssystemen bzw. Forschungsinstitutionen zum Thema Ragweed-Bekämpfung aufzubauen. Dadurch wird ein Know-how-Transfer ermöglicht, von dem beide Seiten profitieren und durch den die Qualität des öffentlichen Dienstes und damit auch die Lebensqualität der Bevölkerung verbessert werden. Im Rahmen einer Erhebung und Forschung werden grundlegende Daten und Informationen erhoben (Ko 1: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Universitäten im Rahmen der Forschungsarbeiten), auf deren Basis grenzüberschreitend koordinierte Empfehlungen für eine Bekämpfung und Verhinderung der Ausbreitung gemacht werden. Durch den Aufbau eines gemeinsamen Ragweed-Meldesystems wird erstmals ein grenzüberschreitender Datenaustausch ermöglicht. Mit der Etablierung einer bilateralen Ragweed-Arbeitsgruppe mit Experten aus beiden Ländern wird der Grundstein für eine langfristige institutionelle Zusammenarbeit gelegt (Ko 2: Nachhaltige grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Verwaltungseinheiten).
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-11-01 - 2017-08-31

Wachstum und Entwicklung von Pflanzen hängen von der spektralen Zusammensetzung und der Intensität des verfügbaren Lichts ab. Bei künstlicher Beleuchtung ist daher, neben dem Wirkungsgrad der Lichtquelle, die richtige Lichtintensität und Farbe wesentlich, um die Energiekosten zu minimieren und Wachstum und Qualität der Pflanzen zu optimieren. In der Regel soll in kommerziellen wie in wissenschaftlichen Anwendungen die Lichtintensität homogen und von einer kontrollierten spektralen Zusammensetzung sein. Leuchtdioden (LED) bieten hier einen flexiblen Ansatz von hochintensiven Lichtquellen und gut regulierbarer spektraler Zusammensetzung, und finden im kommerziellen Pflanzenbau zunehmend Verwendung. Der recht stark fokussierte Lichtstrahl in vielen LED Anordnungen maximiert zwar die Strahlungsübertragung auf Pflanzen, kann aber zu einem sehr heterogenem Licht führen. Obwohl ein größerer Abstand zwischen Lichtquelle und Pflanzen das Problem teilweise beheben kann, resultiert dies auch in mehr verschwendeter Lichtenergie, die nicht auf die Pflanzen trifft. Daher scheint es naheliegend, optische Maßnahmen wie Linsen oder Reflexionsflächen zur Erzielung eines gleichförmigen Lichtes zu nutzen, besonders wenn LEDs für Pflanzenwachstum eingesetzt werden. Dieses Projekt soll das Potenzial für den Einsatz innovativer Lichtoptimierungslösungen bei der Stimulierung von Pflanzenwachstum analysieren. Im Rahmen des Projektes soll untersucht werden, wie durch Einsatz von optischen Lichtlenkungsfolien die Lichtnutzung durch Pflanzen unter künstlicher Beleuchtung optimiert werden kann.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-03-14 - 2021-03-13

In Costa Rica soll ab Januar 2016 unter Einbindung der lokalen Bevölkerung eine Fläche von 14.6 ha mit einer Vielzahl heimischer Baumarten zur Bindung von Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre bepflanzt werden. Hauptziel des Projektes ist es, die bepflanzte Fläche über eine Projektlaufzeit von 30 Jahren in einen Sekundärregenwald zu überführen, sodass in diesem Zeitraum ein Wald entsteht, der 4400 Tonnen CO2 durch oberirdische und unterirdische CO2-Speicherung aus der Atmosphäre binden soll. Der entstehende Wald wird darüber hinaus zu einem biologischen Korridor zwischen dem Tieflandregenwald und dem Montanwald beitragen und damit Pflan-zen und Tieren die Ausbreitung ermöglichen. So soll ein möglichst artenreicher Wald entstehen der auch für den Naturschutz äußerst wertvoll ist und dem Schutz der Biodiversität dient. Geschulte lokale MitarbeiterInnen sorgen für die lokale Verankerung des Projektes und tragen dazu bei das vor Ort ein wachsendes Verständnis für den Natur- und Umweltschutz entsteht.

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