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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-11-01 - 2017-08-31

Wachstum und Entwicklung von Pflanzen hängen von der spektralen Zusammensetzung und der Intensität des verfügbaren Lichts ab. Bei künstlicher Beleuchtung ist daher, neben dem Wirkungsgrad der Lichtquelle, die richtige Lichtintensität und Farbe wesentlich, um die Energiekosten zu minimieren und Wachstum und Qualität der Pflanzen zu optimieren. In der Regel soll in kommerziellen wie in wissenschaftlichen Anwendungen die Lichtintensität homogen und von einer kontrollierten spektralen Zusammensetzung sein. Leuchtdioden (LED) bieten hier einen flexiblen Ansatz von hochintensiven Lichtquellen und gut regulierbarer spektraler Zusammensetzung, und finden im kommerziellen Pflanzenbau zunehmend Verwendung. Der recht stark fokussierte Lichtstrahl in vielen LED Anordnungen maximiert zwar die Strahlungsübertragung auf Pflanzen, kann aber zu einem sehr heterogenem Licht führen. Obwohl ein größerer Abstand zwischen Lichtquelle und Pflanzen das Problem teilweise beheben kann, resultiert dies auch in mehr verschwendeter Lichtenergie, die nicht auf die Pflanzen trifft. Daher scheint es naheliegend, optische Maßnahmen wie Linsen oder Reflexionsflächen zur Erzielung eines gleichförmigen Lichtes zu nutzen, besonders wenn LEDs für Pflanzenwachstum eingesetzt werden. Dieses Projekt soll das Potenzial für den Einsatz innovativer Lichtoptimierungslösungen bei der Stimulierung von Pflanzenwachstum analysieren. Im Rahmen des Projektes soll untersucht werden, wie durch Einsatz von optischen Lichtlenkungsfolien die Lichtnutzung durch Pflanzen unter künstlicher Beleuchtung optimiert werden kann.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-01-01 - 2018-04-30

Microsatellite genotyping European (Erinaceus europaeus) and White-breasted hedgehogs (E. roumanicus) in next-generation sequencing data
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-11-01 - 2017-09-30

Der allgemeine Trend der Feldvögel (Farmland Bird Index) für Österreich zeigt einen besorgniserregenden Rückgang in den letzten 10 Jahren. Ein Grund für den starken Rückgang der Feldvögel liegt in der fortschreitenden Intensivierung der Landwirtschaft und dem vermehrten Einsatz von Mineraldünger und Pflanzenschutzmitteln. Neben den Veränderungen in der Landwirtschaft bedroht auch die fortschreitende Stadtentwicklung die Lebensräume der Vögel. Im Rahmen des Projektes sollen die Feldvögel in Wien erfasst werden. Ein besonderes Augenmerk soll auf die Indikatorart Rebhuhn gelegt werden, das aktuell in der Roten Liste als "gefährdet" gelistet ist. Darüber hinaus sollen Nutzflächen und Kleinstrukturen in der Agrarlandschaft im Jahresverlauf kartiert werden, um Aussagen über den Einfluss von Vegetationsstruktur und Kulturpflanzenarten auf die Häufigkeiten einzelner Arten machen zu können.

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